Taekwondo: Eduard DREWLAU und Ivan BULANOVIC auf Croatia Open in Varazdin


07.11.2015

Weltklasse auf der mit 1500 Wettkämpfen besetzten Croatia Open in Varazdin – mit dabei: Eduard DREWLAU in der Herrenklasse – 80 Kg und Ivan BULANOVIC in der Herrenklasse – 87 Kg.
Ivan traf in seiner Klasse auf den Serben Milos Golubovic, der durch mehrfache Teilnahmen an Europameisterschaften, der WM 2015 in Celyabinsk sowie vorderen Platzierungen auf den German-, Austrian- Serbia- und Moldova-Open international auftrumpfen konnte.
Ivan dominierte in dieser Begegnung von Anfang an, konnte bereits in der 1. Runde einen Punktestand von 8 : 2 erzielen, glänzte mit spektakulären Fußkombinationen und ließ seinen Kontrahenten wenig Chancen. In dem Bewusstsein deutlicher Überlegenheit absolvierte Ivan die weiteren 2 Runden, hielt diesen Punktestand auch in der 2. Runde souverän, wurde dann aber in der 3. Runde zu nachlässig und konzentrierte sich weniger auf das Kampfgeschehen. Dieses nutzte der Serbe, entwickelte eine rasante Aufholjagd und siegte letztendlich völlig überraschend mit 13 : 12 Punkten, wobei jedoch nicht verhehlt werden sollte, dass das Punktesystem ( elektrische Weste und Kopfschutz ) für den serbischen Wettkämpfer für einen Kopftreffer nicht wie vorgesehen 3 sondern in einem Fall 6 Punkte registrierte. Unter Berücksichtigung dieses Umstands wäre Ivan trotz Nachlässigkeit in der Runde klarer – und sicherlich auch verdienter – Sieger dieser Begegnung gewesen, nunmehr aber der Serbe, der in der Endwertung der Croatia Open den 3. Platz ( Bronze errang. )
Eduard stand dem Norweger John Asp gegenüber – 2maliger WM- und 4maliger EM-Teilnehmer, Erstplazierter der British-, Serbia- und US-Open sowie mehrfacher Medaillengewinner auf den Croatia-, Paris- Trelleborg- und Greece-Open.
Zu locker ging Eduard die 1. Runde an und lag an deren Ende bereits mit 0 : 9 Punkten im Rückstand. In der 2. Runde endlich in seinen Kampf gefunden, präsentierte Eduard sein tatsächliches Potential und neutralisierte den Punktevorsprung mit gut getimten und kraftvollen Fußattacken auf 10 : 10, musste sich dann jedoch mit 13: 10 geschlagen geben – ursächlich hierfür die ganz klar zu locker angegangene 1. Runde. Dennoch eine enorme kämpferische Leistung auf internationalem Niveau von Eduard, der mit seiner Aufholjagd in der 2. Runde und Neutralisierung des Punktestandes mehr als deutlich sein kämpferisches Potential auf dieser Leistungsebene demonstrierte.